Komödie von A. Maxeiner
Regie Regie Carsten Dittrich

PLATZHALTER

Endlich die lang ersehnte Führungsposition! Davon träumt Mark schon lange. Freie Entfaltung der Talente und der privaten Wünsche dank Traumjob und fettem Gehalt. Eine Hürde ist aber noch zu nehmen: das Vorstellungsgespräch bei Firmenchef Stefan Schmitz. Der hat Mark samt Ehefrau Lena in sein Landhaus eingeladen. Und Mark ist sich sicher: Das wird ein entspannter Ausflug, von dem er als Marketingleiter zurückkehren wird.

Doch dann kommt alles ganz anders: Schmitz steckt am Flughafen fest und unter der Fußmatte an seinem Hauseingang liegt gar kein Schlüssel, obwohl er das behauptet. Wie hineingelangen in das Domizil? Durchs Fenster, ich bin so frei – das ist für Mark keine Frage, für die regelkonforme Lena aber eine heikle Sache. Und dann klettern plötzlich durch dasselbe Fenster auch noch Bille und deren Ehemann Tom. Rasch wird klar: Auch Bille wurde von Schmitz zum Vorstellungsgespräch geladen, der Konkurrenzkampf um die begehrte Stelle ist eröffnet. Und man schenkt sich nichts. Die souveräne Bille weiß um Schmitz’ freizügige 68er-Vergangenheit und hat sich entsprechend vorbereitet. Da muss sich Mark jetzt unerwartet ins Zeug legen und vor allem alternativer geben, als er eigentlich ist.

Eine Komödie über die Ideale und wilden Zeiten von einst, den Besitzstand von heute und die Karriere von morgen, garniert mit einigen Seitenhieben auf den aktuellen Corona-Alltagswahnsinn. Inszeniert von Carsten Dittrich, unter anderem bekannt vom marotte Figurentheater, dem Theater Fiesemadände und den „Ettlinger Sagen bei Nacht“.

Dies ist die Kurzbeschreibung, die als Vorschau in der Programmvorschau angezeigt wird. Im Beitrag selbst ist diese nicht sichtbar.