Premiere: 07.03.2013
Die Entdeckung der Currywurst
Regie: Thomas Ruff
Dauer: ca. 1 Std 40 Min ohne Pause
In einem Kino auf der Hamburger Reeperbahn trifft die Köchin Lena Brücker einen jungen Soldaten.
Sie, wesentlich älter als er, verliebt sich heftig in ihn. Bekocht ihn mit allem, was sie hat. Und verbringt die Nacht mit ihm.
So beginnt die Geschichte, die Lena und Hermann, so heißt der Soldat, den Tod bringen kann.
Es ist April 1945 in Hamburg, die Naziherrschaft steht vor dem Untergang. Hermann, an die nahe Front kommandiert,
will nicht mehr in diesen sinnlos gewordenen Krieg geschickt werden, deshalb bleibt er am Morgen nach der Liebesnacht in Lenas Bett.
Eine Deserteursgeschichte, möchte man glauben. Aber dazu kommt es eigentlich nicht. Der Krieg ist vorbei.
Das allerdings verschweigt Lena ihrem jüngeren Geliebten vorsichtshalber, aus Angst, ihn zu verlieren. Sie füttert ihn stattdessen mit Lügen und Halbwahrheiten.
Und, dank ihrer Improvisationskunst, mit gutem Essen. Bis Hermanns Zunge "taub" wird und das Lügengebäude einstürzt...
Eine in vielen Schulen verwendete und von Jugendlichen gerne gelesene Novelle,
die vor dem Hintergrund einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte, das Leben in Deutschland am Ende des Dritten Reichs
und in den darauf folgenden Nachkriegsjahren eindrucksvoll schildert.
Und nebenbei wird das Geheimnis um eines der bekanntesten und beliebtesten Gerichte Deutschlands gelüftet...
Dauer: ca. 1 Std 40 Min ohne Pause
In einem Kino auf der Hamburger Reeperbahn trifft die Köchin Lena Brücker einen jungen Soldaten.
Sie, wesentlich älter als er, verliebt sich heftig in ihn. Bekocht ihn mit allem, was sie hat. Und verbringt die Nacht mit ihm.
So beginnt die Geschichte, die Lena und Hermann, so heißt der Soldat, den Tod bringen kann.
Es ist April 1945 in Hamburg, die Naziherrschaft steht vor dem Untergang. Hermann, an die nahe Front kommandiert,
will nicht mehr in diesen sinnlos gewordenen Krieg geschickt werden, deshalb bleibt er am Morgen nach der Liebesnacht in Lenas Bett.
Eine Deserteursgeschichte, möchte man glauben. Aber dazu kommt es eigentlich nicht. Der Krieg ist vorbei.
Das allerdings verschweigt Lena ihrem jüngeren Geliebten vorsichtshalber, aus Angst, ihn zu verlieren. Sie füttert ihn stattdessen mit Lügen und Halbwahrheiten.
Und, dank ihrer Improvisationskunst, mit gutem Essen. Bis Hermanns Zunge "taub" wird und das Lügengebäude einstürzt...
Eine in vielen Schulen verwendete und von Jugendlichen gerne gelesene Novelle,
die vor dem Hintergrund einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte, das Leben in Deutschland am Ende des Dritten Reichs
und in den darauf folgenden Nachkriegsjahren eindrucksvoll schildert.
Und nebenbei wird das Geheimnis um eines der bekanntesten und beliebtesten Gerichte Deutschlands gelüftet...
Besetzung
- Frau Eckleben, Luftschutzwart, Frau Demuth, Helga, Frau Des Intendanturrats, Pennerin, Nutte Lisa: Ulrike Radke
- Gauredner Grün, Capatin Friedländer, Schieber, Major, Soldat, Altenpfleger, Kellner: Manuel Schmidt
- Hermann Bremer: Felix Hellinger
- Holzinger, Lammers, Koch, Fahrer, Intendanturrat: Michael Scholz
- Konzeption Bühnenbild: Georg Burger
- Kostüme: Birgit Molter
- Lena Brücker (Alt): Hiltrud Horstmann
- Lena Brücker (Jung): Daniela Musial
- Produktionsleitung: Carsten Thein
- Regie: Thomas Ruff
- Regieassistenz: Henny Werner
- Schriftsteller: Bernd Hefer
- Technik: Lennart Strentzsch, Peter Grünewald
