Premiere: 18.09.2009
Farm der Tiere (George Orwell)
Regie: Thomas Ruff
Dauer: ca. 100 Minuten, keine Pause
Auf der Herren-Farm, die von dem grausamen Trunkenbold Mr Jones betrieben wird, planen die Tiere einen Aufstand gegen ihren Besitzer.
Die Idee der Revolution hegt ein alter Keiler namens Old Major, der den Ausbeuter Mensch vertreiben und den Tieren die Produkte ihrer Arbeit zukommen lassen will.
Kurz darauf stirbt Old Major, unter der Führung der Schweine Schneeball, Quieker und Napoleon gelingt die Vertreibung von Jones.
Die Herren-Farm wird in die "Farm der Tiere" umbenannt und die Schweine übernehmen zum Wohle aller die Organisation der Alltagsroutine.
Zuerst läuft alles nach Plan und die Zukunft sieht rosig aus. Doch das Kollektiv der Tiere hält nicht lange an.
Schon bald setzen die Schweine ihre Kontrollmacht nur noch zu ihrem eigenen Vorteil ein...
Als George Orwell seinen Roman Die Farm der Tiere 1944 veröffentlichen wollte, musste er länger als ein Jahr nach einem Verleger suchen.
Zu offensichtlich war den meisten die Kritik dieser märchenhaften Geschichte, wie Orwell sie im Untertitel nannte, an der verratenen russischen Revolution und der Politik Stalins.
Ebenso und bis heute bedeutend ist aber die darin enthaltende allegorische Offenlegung der allgemeingültigen und erschreckend einfachen Mechanismen,
die zur Entstehung totalitärer Systeme führen.
Und damit stellt sich unweigerlich die Frage, warum diese trotz der menschlichen Vernunft und Kritikfähigkeit überhaupt existieren.
Dauer: ca. 100 Minuten, keine Pause
Auf der Herren-Farm, die von dem grausamen Trunkenbold Mr Jones betrieben wird, planen die Tiere einen Aufstand gegen ihren Besitzer.
Die Idee der Revolution hegt ein alter Keiler namens Old Major, der den Ausbeuter Mensch vertreiben und den Tieren die Produkte ihrer Arbeit zukommen lassen will.
Kurz darauf stirbt Old Major, unter der Führung der Schweine Schneeball, Quieker und Napoleon gelingt die Vertreibung von Jones.
Die Herren-Farm wird in die "Farm der Tiere" umbenannt und die Schweine übernehmen zum Wohle aller die Organisation der Alltagsroutine.
Zuerst läuft alles nach Plan und die Zukunft sieht rosig aus. Doch das Kollektiv der Tiere hält nicht lange an.
Schon bald setzen die Schweine ihre Kontrollmacht nur noch zu ihrem eigenen Vorteil ein...
Als George Orwell seinen Roman Die Farm der Tiere 1944 veröffentlichen wollte, musste er länger als ein Jahr nach einem Verleger suchen.
Zu offensichtlich war den meisten die Kritik dieser märchenhaften Geschichte, wie Orwell sie im Untertitel nannte, an der verratenen russischen Revolution und der Politik Stalins.
Ebenso und bis heute bedeutend ist aber die darin enthaltende allegorische Offenlegung der allgemeingültigen und erschreckend einfachen Mechanismen,
die zur Entstehung totalitärer Systeme führen.
Und damit stellt sich unweigerlich die Frage, warum diese trotz der menschlichen Vernunft und Kritikfähigkeit überhaupt existieren.
Besetzung
- Benjamin: Carsten Thein
- Boxer: Thomas Winkler
- Das Huhn: Manuel Schmidt
- Die Hunde: Katrin Heß
- Die Katze: Katrin Heß
- Die Kuh: Nathalie Schmidt
- Die Schafe: Gerd Lehrmann
- Kleeblatt: Hilrud Horstmann
- Matilda: Tanja Geragthy
- Minimus: Bryan Matzel
- Mollie: Hannah Schwall
- Mr. Jones: Manuel Schmidt
- Mr. Wymper: Markus Künstler
- Napoleon: Bernd Hefer
- Old Major: Gerd Lehrmann
- Produktionsleitung: Markus Künstler
- Quieker: Petra Junkert
- Regie: Thomas Ruff
- Regieassistenz: Herrlich Lehrmann
- Schneeball: Markus Künstler
- Technik: Michael Scholz
- Weitere Helfer: Ingo Raschke, Lennart Strenzsch
