REIGEN

Theaterfassung nach A. Schnitzler
Regie Markus Gehrlein

PLATZHALTER

Das Stück schildert in zehn erotischen Dialogen die “unerbittliche Mechanik des Beischlafs” und sein Umfeld von Macht, Verführung, Sehnsucht, Enttäuschung und das Verlangen nach Liebe. Es löste nach seiner Uraufführung 1921 sowohl in Berlin als auch in Wien einen Theaterskandal aus und führte zum so genannten “Reigen-Prozess”, nach dem Schnitzler ein Aufführungsverbot für das Stück verhängte, das bis zum 1. Januar 1982 in Kraft war.

“Wie aber”, fragte die Unendlichkeit den Herrn, “soll ich der Menschheit erscheinen, dass sie nicht vor Grauen erstarre?” Da verkleidete sie der Herr in das Blau des Himmels. “Und ich?”, fragte die Ewigkeit, “Wie soll ich mich der Menschheit offenbaren, dass sie nicht vor Grauen in Vernichtung sänke?” Da sagte der Herr: “Ich will dem Menschen einen Augenblick geben, da er Dich begreifen wird.” Und er schuf die Liebe… (A. Schnitzler)
… und ich? … Was bin ich in dieser Geschichte? … Der Reigen!

Dies ist die Kurzbeschreibung, die als Vorschau in der Programmvorschau angezeigt wird. Im Beitrag selbst ist diese nicht sichtbar.