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UNSERE KLEINE STADT

Theaterstück von T. Wilder
Regie Wolfgang Schmidt

PLATZHALTER

“Unsere kleine Stadt”, die eindringliche Darstellung des sozialen Milieus in einer typischen Kleinstadt, wurde 1936 in Princeton uraufgeführt und ging als Klassiker in die amerikanische Literatur ein.

Das Stück schildert den Alltag in einer beliebigen Kleinstadt in New Hampshire zu Beginn dieses Jahrhunderts in drei Akten: Vorstellung der Personen, Beziehungen und Eheschließung der nachwachsenden Generation sowie Tod und Begräbnis einzelner Protagonisten.

Der dritte Akt läßt dabei die in dreizehn Jahren verstorbenen Bürger der Stadt wieder auftreten und ihre Distanz zum Treiben der – noch – Lebenden darstellen. Hier eröffnet sich die traurige Erkenntnis über die Verschwendung der knappen Lebenszeit für die Nichtigkeiten des Alltages, die wahre Beziehungen zwischen den Menschen nicht zulässt.

Die Zeiten schichten sich im Spiel ineinander, und es bestünde die Gefahr der Verwirrung wenn da nicht eine zentrale Figur die Umschaltungen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ordnete.

Diese Zentralfigur ist bei Wilder der Spielleiter, der die Zuschauer durch die einzelnen Szenen des Stückes führt.

Dies ist die Kurzbeschreibung, die als Vorschau in der Programmvorschau angezeigt wird. Im Beitrag selbst ist diese nicht sichtbar.